KI als Sparringspartnerin
von Nicole Angela Buck
Viel mehr als nur eine Schreibmaschine
Samstag, 8.30 Uhr morgens. Ich sitze in einem Workshop. Das Thema: KI als Sparringspartner fürs Business. Um mich herum Menschen, die genauso neugierig sind wie ich – Selbstständige, Unternehmerinnen und Unternehmer, die mehr aus KI herausholen wollen als nur schnelle Texte.
Und während die ersten Impulse kommen, denke ich: Vieles davon kenne ich. Vieles davon lehre ich selbst. Aber dann – ein Moment, der mich aufhorchen lässt. Eine Idee, ein Ansatz, ein Blickwinkel, den ich so noch nicht gesehen hatte.
Ich öffne gleichzeitig drei Tabs. Claude. ChatGPT. Gemini. Gleicher Prompt, alle drei. Und was dann passiert, hätte ich so nicht erwartet.
Aber dazu komme ich gleich.
Inhaltsverzeichnis
KI als Schreibmaschine? Das ist nur die halbe Wahrheit.
Vom Kühlschrank bis zur Unternehmensstrategie – KI ist immer dabei
KI als kritische Gesprächspartnerin: So entwickle ich Ideen und Strategien
Claude vs. ChatGPT vs. Gemini: Was passiert, wenn Du drei KIs gleichzeitig herausforderst?
Was Du daraus mitnehmen kannst
Willst Du das auch für Dein Business?
KI als Schreibmaschine? Das ist nur die halbe Wahrheit.
Die meisten Menschen, die anfangen mit KI zu arbeiten, nutzen sie für eines: Texte. Posts schreiben, E-Mails formulieren, Blogartikel erstellen. Und ja, das funktioniert wunderbar. Ich tue das selbst.
Aber wer KI nur als Schreibmaschine nutzt, lässt das größte Potenzial ungenutzt liegen.
Ich nutze KI seit fast zwei Jahren täglich. Und was sich in dieser Zeit verändert hat, ist nicht die KI allein – sondern vor allem ich. Mein Wissen ist gewachsen. Meine Prompts sind präziser geworden. Meine Fragen sind tiefer geworden. Und je mehr ich selbst gelernt habe, desto ergiebiger wurden die Gespräche mit der KI.
Genau das ist der Kern: KI ist nur so gut wie der Mensch, der mit ihr spricht.
Vom Kühlschrank bis zur Unternehmensstrategie – KI ist immer dabei
Ich muss jetzt kurz ehrlich mit Dir sein. Meine Nutzung von KI ist wirklich... umfassend.
Ich stehe abends vor dem Kühlschrank, schaue auf Reste und frage die KI: "Was mache ich daraus?" Ich stehe an meiner Heizung, die streikt, und frage: "Wie bekomme ich die wieder zum Laufen?"
Klingt banal? Vielleicht. Aber genau das zeigt mir jedes Mal aufs Neue: KI ist kein spezielles Business-Tool, das man andächtig und mit Ehrfurcht öffnet. Sie ist ein Denkpartner, der immer da ist.
Und genau mit dieser Leichtigkeit nutze ich sie auch im Business. Wenn ich überlege, welche Produkte ich meinen Kundinnen und Kunden als Giveaway schenken könnte. Wenn ich meine Strategie fürs zweite Halbjahr entwickle. Wenn ich ein neues Workbook schreibe und nicht weiterkomme. Wenn ich eine wichtige Entscheidung vor mir habe und einfach mal laut denken will – ohne jemanden aus meinem Netzwerk damit zu belasten.
Und das Wichtigste dabei: Alles, was ich in meinen Kursen vermittle, lebe ich selbst. Aus der Praxis, für die Praxis. Ich bin nicht jemand, der Theorie lehrt und dann selbst anders arbeitet. Was ich meinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeige, nutze ich täglich – für meine eigenen Projekte genauso wie für Kundenprojekte.
KI als kritische Gesprächspartnerin: So entwickle ich Ideen und Strategien
Hier ist mein liebstes Beispiel dafür, wie KI als echte Sparringspartnerin funktioniert.
Wenn ich eine neue Idee habe – ein Produkt, ein Format, ein Angebot – dann tue ich Folgendes: Ich erkläre der KI, was ich mir vorstelle. Vollständig, mit Kontext. Und dann frage ich nicht "Was hältst Du davon?" – denn das liefert mir meist nur nettes Lob.
Stattdessen frage ich: "Was spricht dagegen? Wo siehst Du Lücken? Was übersehe ich?"
Das ist der Unterschied zwischen KI als Bestätigungsmaschine und KI als echter Sparringspartnerin. Ich will keine KI, die mir nach dem Mund redet. Ich will eine, die mich herausfordert, meine Gedanken schärft und mir zeigt, was ich noch nicht gesehen habe.
Das ist auch das, was ich seit fast zwei Jahren beobachte: Je klarer meine eigenen Gedanken werden, desto präziser werden meine Fragen – und desto wertvoller die Antworten.
Claude vs. ChatGPT vs. Gemini: Was passiert, wenn Du drei KIs gleichzeitig herausforderst?
Zurück zum Samstag. Ich sitze im Workshop, drei Tabs offen.
Ich gebe allen drei Modellen denselben Prompt – mit demselben Kontext, denselben Informationen, denselben Zielen. Es geht um Positionierung. Eine Aufgabe, bei der Nuancen entscheiden.
Die Ergebnisse? Himmelweit unterschiedlich.
ChatGPT liefert solide, strukturiert, manchmal etwas vorhersehbar. Gemini denkt in eine eigene Richtung. Und Claude? Claude überrascht mich. Die Antwort geht tiefer, fragt implizit zurück, zeigt Zusammenhänge, die ich so noch nicht formuliert hatte.
Ich sage das nicht, weil ich eine KI bevorzuge – ich arbeite mit allen dreien, je nach Aufgabe. Ich sage es, weil dieser Moment im Workshop mir etwas sehr Wichtiges gezeigt hat: Es ist kein Widerspruch, mehrere KI-Tools zu nutzen. Im Gegenteil. Wer verschiedene Perspektiven einholt, trifft bessere Entscheidungen.
Übrigens – dieser Workshop-Samstag hat noch etwas ausgelöst. Ich habe dabei an einem neuen Produkt gearbeitet. Mehr dazu verrate ich noch nicht. Aber es kommt. Und ja – KI war von Anfang an dabei.
Was Du daraus mitnehmen kannst
KI als Sparringspartnerin – das ist kein Buzzword. Das ist eine Haltung.
Es bedeutet, KI nicht nur als Werkzeug zu sehen, das Aufgaben erledigt. Sondern als Denkpartnerin, die Dir hilft, klarer zu werden. Die Deine Ideen hinterfragt. Die Dir zeigt, was Du noch nicht siehst.
Und es bedeutet auch: Du musst selbst mitdenken. Je mehr Du weißt, je klarer Deine Fragen sind, desto wertvoller wird das Gespräch. KI wächst mit Dir – wenn Du mit ihr wächst.
Genau das erlebe ich seit fast zwei Jahren. Täglich. In meinem Business, in meinen Kundenprojekten, manchmal auch vor dem Kühlschrank.
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Quelle: Meine Erfahrungen und der Dialog mit ChatGPT, Claude und Gemini. Die Bilder sind mit Midjourney und fal.ai generiert.
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