Die Achterbahnfahrt Deines Geschäftsalltags

von Nicole Angela Buck

Permanent am Limit

Nicole Angela Buck baut und erlebt ihre eigene LEGO® Achterbahn – Symbol für Höhen, Tiefen und kreative Kurven im Business.

Auf meinem Regal steht eine Achterbahn aus Lego. Ich hab sie selbst gebaut, Stein für Stein, und wenn ich den kleinen Wagen oben loslasse, rattert er die Steigung hoch und saust dann in die Tiefe. Manchmal denke ich, mein Geschäftsalltag fährt genau diese Bahn. Rauf, runter, ein Looping, und zwischendrin die Frage, wie ich die nächste Abfahrt heil überstehe.

Wenn Du Dein eigenes Ding machst, sitzt Du in genau diesem Wagen. Die schnellen Wendungen, das Kribbeln im Bauch, all das gehört dazu. Die gute Nachricht: Du musst diese Fahrt nicht allein stemmen.

 

Übrigens: Das ist das Update des Artikels vom Oktober 2024. Den findest Du hier.

Die Achterbahnfahrt des Geschäftsalltags – und warum Du nicht allein fahren musst

KI für Selbstständige ist so ein Sicherheitsgurt: Sie hält Dich, wenn es rasant wird, und die Hände am Steuer bleiben trotzdem Deine. Laut dem Freelancer-Kompass 2025 des VGSD arbeitet inzwischen fast die Hälfte der Selbstständigen mit KI-Tools – aber nur gut jeder Zehnte holt wirklich etwas heraus. Es fehlt also nicht an Tools. Es fehlt am Kopf dahinter.

Wer nur draufklickt, spart keine Zeit. Wer mitdenkt, schon. Genau darum geht es hier.

Warum KI für Selbstständige nicht bedeutet, die Kontrolle zu verlieren

Ich bin, ehrlich gesagt, in gewisser Weise ein Kontrollfreak. Wenn mir jemand erzählt, eine Maschine trifft ab jetzt Entscheidungen für mein Business, zieht sich bei mir erst mal alles zusammen. „Was, wenn die KI etwas macht, das ich gar nicht will?"

Die Sorge ist verständlich, aber sie stimmt so nicht. KI ist ein Werkzeug, das mitarbeitet, während Du sagst, wo es langgeht. Du gibst die Befehle, sonst niemand. Und diese Anweisungen darfst Du ruhig so lange schleifen, bis das für Dich beste Ergebnis herauskommt.

Ein zweiter Punkt ist die Automatisierung. Auch hier legst Du fest, was wie abgearbeitet wird. Da gleitet Dir nichts aus den Händen. Voraussetzung ist natürlich, dass Du weißt, wie Du mit den Tools umgehst, wo sie wirklich Sinn machen und welchen Nutzen sie Dir bringen. Genau das ist der Unterschied.

Rede mit der KI wie mit einem neuen Mitarbeiter

Es geht nicht nur darum, KI zu nutzen, sondern sie richtig zu nutzen. Ein Tool wie ChatGPT oder Claude behandle ich wie jemanden, dem ich ein Briefing gebe:

  • Rolle: Welche soll es einnehmen – zum Beispiel Texterin?
  • Aufgabe: Was steht an – zum Beispiel ein Blogartikel?
  • Kontext: Welches Problem, welches Produkt?
  • Erwartung: Welcher Ton, welche Länge?

Eine fertige Prompt-Liste bringt Dich ein Stück weit. Richtig wertvoll wird KI aber erst, wenn Du verstehst, wie sie tickt und wie Du mit ihr sprichst, um das Beste herauszuholen. Sie nimmt Dir Routine ab, öffnet neue Blickwinkel und begleitet Dich im kreativen Prozess.

Prüfen bleibt Deins: KI nutzt Du mit Kopf

KI rechnet mit Wahrscheinlichkeiten. Heißt: Manchmal liegt sie daneben – und zwar überzeugend daneben. Genau da kommst Du ins Spiel. Egal wie souverän die KI klingt, Du schaust drüber, Du prüfst, Du korrigierst. Sie nimmt Dir Arbeit ab, aber sie ersetzt nicht Deine Erfahrung. KI nutzt Du mit Kopf. Immer.

Das unterscheidet die eine Hälfte der Selbstständigen, die wirklich etwas rausholt, von der anderen, die nur draufklickt und sich dann wundert, warum es nicht klappt. Der Kopf dahinter bist Du – das lässt sich nicht outsourcen.

Welche KI-Tools ich als Selbstständige wirklich nutze

Ich hab neulich nachgeschaut, wann ich zum ersten Mal für Claude bezahlt habe. August 2024. Seitdem läuft Claude bei mir jeden einzelnen Tag – und ehrlich, ich möchte nicht mehr zurück.

Nimm meinen privaten Lego-Kanal Steinehunger, auf dem ich meine eigenen Bauwerke zeige. Früher hab ich ewig an den Bildunterschriften gefeilt. Heute lade ich ein Foto in meinen Steinehunger-Kumpel, einen selbst gebauten CustomGPT, und in fast allen Fällen steht der Beitrag sofort. Einmal drüberlesen, in mein Planungstool kopieren, Bilder dazu, fertig. Diese kleine Routine hat nicht nur meine Produktivität gehoben, sondern mir auch wieder Luft für den kreativen Teil gemacht.

Drumherum arbeite ich mit einer Handvoll Helferlein, die ineinandergreifen:

  • Claude – das Herzstück, mit Projekten, Skills, MCP-Verbindungen sowie Code, Cowork und Design
  • ChatGPT und CustomGPTs – laufen parallel mit
  • Midjourney, fal.ai, Higgsfield – für Bildgenerierung
  • n8n – für Abläufe im Hintergrund
  • Napkin – für Grafiken als echte Vektordateien, die ich weiterbauen kann (als Grafikerin seit 1998 ist das für mich pures Gold)

Nein, ich nutze nicht alles gleichzeitig. HeyGen habe ich gerade pausiert, Make läuft auf dem kostenlosen Plan, und bei Buffer schaue ich schon, ob es nicht anders geht. Du musst nicht jedes Tool kennen. Nimm die Helferlein, die Dir wirklich Arbeit abnehmen, und lass den Rest liegen.

Fazit: Der Sicherheitsgurt in Deiner Achterbahn

KI ist kein Gegner, sondern ein kraftvolles Hilfsmittel, das Dich effizienter und kreativer arbeiten lässt – solange Du am Steuer bleibst. Sie ist der Sicherheitsgurt in Deiner Achterbahn, der Dich hält, wenn die nächste Abfahrt kommt.

Der größte Gewinn ist die Zeit. Zeit, die Du in Strategie steckst, in neue Ideen oder einfach ins Abschalten. Bei mir heißt das: mehr Stunden für neue Lego-Bauwerke, für ein neues Rezept in der Küche oder dafür, die Seele mal baumeln zu lassen. Diese gewonnene Zeit ist unbezahlbar.

Meine Kombination aus fünfundzwanzig Jahren Design, strategischem Denken und der KI, die ich täglich einsetze, ist mein größter Vorteil – und die Mischung, die es so kein zweites Mal gibt. Was ich weitergebe, teste ich vorher selbst, an echten Projekten und echten Kunden, nicht in der Theorie.

Meine kleine Lego-Achterbahn steht übrigens immer noch auf dem Regal. Der Wagen rattert die Steigung hoch, saust runter, und ich sitze längst nicht mehr mit angehaltenem Atem daneben. Wann startest Du durch?

Du redest Gold -

Herz aus bunten Post-it-Zetteln auf Betonwand – KI mit Kopf und Herz, Nicole Angela Buck

und postet nichts.

Du weißt, was Du sagen willst. Aber sobald Du tippst, klingt es nach niemandem. Zu glatt. Zu generisch. Zu sehr nach KI, aber nicht nach Dir und Deiner Handschrift: In meinem kostenlosen Live-Webinar am 9. September 2026 um 13.00 Uhr zeige ich Dir live in Claude, wie das anders geht. Fünf echte Anwendungsfälle, fünf verschiedene Features, 70 Minuten, in denen sich etwas in Deinem Kopf verschiebt.

▪ Post schreiben mit Brand-Voice-Skill
▪ Recherche direkt im Browser
▪ Chaos strukturieren mit Claude Cowork
▪ Visuelle Ideen entwickeln mit Claude Design
▪ Mini-Tool bauen mit Claude Code

▪ BONUS: Deine Fragen werden live beantwortet

Einmalig & 100% kostenlos.

Übrigens... wenn Du live dabei bist, kannst Du Dir nen Bonus sichern!
Nichts wie ran zur Anmeldung (Link).

Quelle: Meine Erfahrungen und der Dialog mit Claude. Die Bilder sind mit Midjourney und fal.ai generiert.

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Ich bin Nicole

Nicole Angela Buck – KI-Trainerin und Kommunikationsdesignerin in ihrem Atelier, lächelnd in gelbem Blazer

Mit über 25 Jahren Erfahrung als Kommunikations- und Grafik-Designerin und meiner Ausbildung als zertifizierte KI-Trainerin unterstütze ich Dich dabei, Deine Firma optimal online zu präsentieren. Lerne, wie Du durch präzise und intelligente Online-Strategien Deinen Betrieb nicht nur zeigst, sondern eine Geschichte erzählst, die bleibt. Mit Unterstützung einiger wichtiger KI-Tools darf Dein Content-Marketing wirklich Spaß machen!

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